Bewegung & Co.

Bewegung weckt das Gehirn

Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren seines Gehirns. Diese Zentren spielen eine wesentliche Rolle dabei, wie Informationen verarbeitet und gespeichert werden. Kinder und auch Erwachsene behalten zum Beispiel Wörter, Zahlen und Inhalte leichter, wenn sie beim Lernen Gesten einsetzen, sich rhythmisch bewegen oder die Inhalte laut wiederholen.

 

Aufmerksamer werden

Aufmerksamkeit entsteht, wenn die Nervenzellen im Gehirn ausreichend aktiv sind. Dazu braucht das Gehirn einerseits Sinnesreize, andererseits einen aktiven Stoffwechsel. Dazu muss es ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Beides wird durch Bewegung gefördert. Wie wach jemand ist, hängt vor allem davon ab, welche Sinnesreize das Gehirn über das Gleichgewichtssystem erhält. Dies informiert darüber, welche Lage der Körper gerade einnimmt. Es ist deshalb besonders abhängig von Bewegung.

 

Techniker Krankenkasse

 

 

Yoga für Kinder

Der Löwe

 

Setzt Euch in den Fersensitz. Atmet ein. Beim Ausatmen streckt ihr die Zunge raus und reißt die Augen auf. Wenn Ihr wollt könnt Ihr auch wie ein Löwe brüllen.

Wofür das gut ist: Der Löwe hilft gegen Verspannungen im Kiefer und Kopfschmerzen.

Der Hund

 

Bildet ein Dreieck. Der Po ist der höchste Punkt. Haltet den Rücken gerade, und drückt die Fersen auf die Matte. Stellt euch einen Hund vor, der nach dem Aufwachen seine vier Beine von sich streckt. Wofür es gut ist: Der Hund dehnt die Muskeln und Bänder eurer Beine.

Die Kuh

 

Setzt euch ganz aufrecht hin und schlagt die Beine übereinander. Legt die rechte Hand zwischen eure Schulterblätter.  Euer Ellenbogen zeigt gerade nach oben, wie das Horn einer Kuh. Nun greift die linke Hand von unten nach der rechten Hand. Wechselt dann die Seiten. Wofür es gut ist: Die Kuh hält die Gelenke Eurer Arme, Schultern und Beine beweglich.

Die Kobra

 

Die Kinder liegen auf dem Bauch. Heben die Brust an, bis der Körper einen Bogen bildet. Die Hüfte bleibt auf der Matte. Nicht die Schultern hoch ziehen. Wofür es gut ist: Die Kobra hält die Wirbelsäule gesund und beweglich.

Das Krokodil

 

Die Kinder liegen auf dem Rücken und strecken die Arme zur Seite. Winkelt die Beine an. Beim Ausatmen dreht ihr die Beine langsam zur Seite. Dreht den Kopf entgegen der Beinrichtung. Wechselt dann die Seiten. Wofür es gut ist: Das Krokodil dehnt und stärkt die Rückenmuskeln.

 

 

 

Übungen für die Feinmotorik

  1. Öffnen/Schließen verschiedener Verschlusskappen von Flaschen/Cremdosen/Gläsern.
  2. Auffädeln von Perlen unterschiedlicher Größe.
  3. Schließen von Knöpfen.
  4. Schleifen binden (Schnürsenkel)
  5. Bilder/Fotos aus Zeitungen ausschneiden lassen bzw. erarbeiten eines Puzzles.
  6. Steckspiele
  7. Nach Lochmuster einfädeln.
  8. Flechten mit Papierstreifen.
  9. Kneten
  10. Sortieren von Perlen (Größe, Farbe) in Behältnisse

 

Überkreuzübungen zur Vernetzung der Hirnhälften

 

- rechte Hand offen - linke Hand als Faust darunter

   Hände wechseln, unten sollte immer die Faust sein

 

- rechte Hand ans linke Ohr (Knie, Fuß, Ellenbogen) und umgekehrt

 

- Hampelmann hüpfen